Ausstellung: Pekingsburg
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„Überall konnte man sich amüsieren, überall war etwas los, gab es etwas für Augen und Ohren. Wie ein göttliches Zeichen verlieh die frühsommerliche Hitze jedem Flecken dieser alten Stadt eine verführerische Kraft. Diese Stadt kümmerte weder Tod, noch Unglück oder Leid. War es an der Zeit, versetzte sie dank der ihr eigenen Kraft Millionen Herzen in Schlaf, sang wie im Traum ihre Hymne. Sie war schmutzig, sie war schön, war altersschwach, lebendig, chaotisch, gelassen, liebenswert, sie war das große frühsommerliche Peking.“
(Lao She: Rikscha-Kuli [1937]. Frankfurt am Main: Insel Verlag, 1987. S. 295.)
 
Perckhammer, Heinz von: Peking
Berlin: Albertus-Verl., 1928. XX, 200 S.: überwiegend Ill.
Signatur: od 24832
(Abb.: Das Qianmen-Tor von Süden aus gesehen)