Ausstellung: Romanmaschinen
und andere Methoden der automatischen Herstellung von Lyrik oder Prosa existieren nicht erst, seit Hans Magnus Enzensberger vor einigen Jahren der staunenden Öffentlichkeit seinen „Poesie-Automaten“ vorstellte. Denn was dort eine Angelegenheit der Software war und davor eine der Mechanik, der Kombinatorik, des Sprachspiels oder der surrealistischen Schreibgymnastik, geht schließlich auf nichts anderes zurück als auf die alterprobten Mittel der Wahrheitsfindung: Orakelwesen, Tischrücken und schamanistisches „spirit-writing“, kurz, auf all jene Verfahren, die der Enthüllung von Texten höherer Ordnung dienen.