2. Haushalt

 

2.1 Verfügbare Mittel

 (1999)
Gesamtetat UB Trier 2000:3.578.162,-(3.670.255,-)
 
Abzüglich Sachmittel, Einbandmittel etc.
verblieben für den Medieneinkauf:3.165.172,-(3.561.340,-)
Hiervon ausgegeben:3.315.908,-(3.560.879,-)
Rest:-150.748,-(447,-)

In den Mitteln für Medieneinkauf sind sämtliche Gelder enthalten, also auch Berufungsmittel, Sondermittel der Fächer, Zuschüsse verschiedenster Art, Überträge etc.
Das Defizit zu Jahresende erklärt sich durch die nachträgliche Etatreduzierung durch die Universität im Februar 2001.

 

2.2 Ausgaben für ausgewählte Kaufarten

Zeitschriften1.891.739,-(1.472.575,-)
Monographien (Bände)884.200,-(1.492.871,-)
CD-ROM92.727,-(147.292,-)
Mikromaterialien26.754,-(29.352,-)

 

2.3 Mittel aus Berufungs- und Bleibeverhandlungen

Insgesamt:193.669,-(396.481,-)
Ausgegeben:139.324,-(324.312,-)

Davon entfielen auf:
Pädagogik23.281,-             
Psychologie554,- 
Politologie10.165,- 
Medienwissenschaft15.399,- 
Klassische Philologie910,- 
Romanistik6.893,- 
Anglistik7.647,- 
Slavistik11.572,- 
Geschichte2.332,- 
Kunstgeschichte27.738,- 
Ägyptologie8.903,- 
Soziologie13,- 
Volkswirtschaft1.810,- 
Rechtswissenschaft5.660,- 
Geographie2.992,- 

 

2.4. Fundraising

Im Zusammenhang mit den knapper werdenden Mitteln und dem zweimonatigen Bestellstopp im Sommer 2000 wurden verstärkt Überlegungen angestellt, wie die Bibliothek an zusätzliche Gelder kommt: „Fundraising“ hieß das Zauberwort! In Trier nicht einfach, da potentielle Sponsoren aus der Industrie fehlen.

Nachdem die Beteiligung an einer Ausschreibung „Bibliothek des Jahres 2000“ der Zeit-Stiftung in Hamburg zwar Anerkennung brachte als Einrichtung, die in die Endauswahl gelangte, aber leider nicht das erhoffte Preisgeld, mussten andere Wege beschritten werden: Zeitungsartikel in der örtlichen Presse und in den Universitätsorganen wiesen auf die missliche Lage der Bibliothek hin.

Daraufhin meldeten sich ein Trierer Galerist, der die Finanzierung zweier Zeitschriften für das Fach Kunstgeschichte anbot sowie ein Student, dessen Vater die Kosten für zwei Zeitungen übernahm. Einzelne Professoren finanzierten Monographien und Zeitschriften für ihr Fach. Die Fachschaft Jura spendete 2000 DM aus dem Erlös eines Festes. Diese Spende zog weitere Konsequenzen nach sich, über die im nächsten Jahresbericht berichtet wird.

Zusätzlich gelang es der Bibliothek, Werbeeinnahmen durch einen Vertrag mit der Firma Mc-Kinsey zu erzielen. Diese erhielt einen „Button“ auf der Bibliothekshomepage, der beim Anklicken Hinweise auf Seminare, Serviceangebote etc. für Studenten gibt. Nach Prüfung durch die Universitätsverwaltung, die ein Viertel der Einnahmen erhielt, konnte der Vertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren im Oktober unterzeichnet werden.

Die aufgeführten Beispiele sind erste Anfänge von Fundraising in der Bibliothek. In Zukunft werden die Anstrengungen auf diesem Gebiet intensiviert werden müssen.