7. Abteilung 4 Fachreferate

 

7.1 Wirtschaftswissenschaften

Im Fachreferat Wirtschaftswissenschaften gab es auch im Jahr 2000 personelle Veränderungen: Frau Leuck und Frau Wilhelm kehrten aus ihrem Erziehungsurlaub zurück. Sie wurden im Team Wirtschaftswissenschaften von Frau Fischer eingearbeitet. Zum 01.10.2000 trat Herr Hausknecht seinen Dienst in der Bibliothek an. Nach einer Einarbeitungszeit übernahm er die Aufgaben der Fachreferentin Frau Dr. Schwalbach, die Mitte November in Mutterschutz ging.

Die Wirtschaftswissenschaften teilen sich in die Einzelfächer Betriebs- und Volkswirtschaftslehre auf. Dem Fach Betriebswirtschaftslehre standen im Berichtsjahr DM 229.968 (1999: 245.305) für die Literaturerwerbung zur Verfügung. Davon waren bereits DM 17.273 für Serien und Fortsetzungen sowie DM 86.962 für Zeitschriftenabonnements gebunden. Tatsächlich wurden DM 103.547 für Monographien und DM 127.667 für Zeitschriften ausgegeben.

Dem Fach Volkswirtschaftslehre standen DM 95.120 im Vergleich zu DM 119.592 im Vorjahr für den Literaturerwerb zur Verfügung. Für zu erwartende Veröffentlichungen im Bereich von Serien und Fortsetzungen waren DM 11.790 sowie für Zeitschriftenabonnements DM 45.918 gebunden. Mittel in Höhe von DM 50.704 für Monographien und Serien sowie DM 65.716 für Zeitschriften wurden ausgegeben.

Die Differenz zwischen den zur Verfügung stehenden und den ausgegebenen Mitteln wurde maßgeblich verursacht durch die enormen Wechselkursveränderungen gegenüber den anglo-amerikanischen Währungen und durch die zum Teil exorbitant gestiegenen Zeitschriftenpreise. Dazu kam die erst Anfang 2001 bekannt gewordene Einsparauflage von DM 170.000, die den verfügbaren Mitteln der Bibliothek rückwirkend für 2000 abgezogen wurden. Diese DM 170.000 wurden gemäß dem eingeführten Verteilungsschlüssel auf die einzelnen Fachkontingente verteilt. Die Zahl der laufenden Zeitschriftenabonnements konnte dennoch bei 334 für Betriebswirtschaftslehre und 366 für Volkswirtschaftslehre gehalten werden.

Der Zugriff auf die Online-Datenbank ABI-Inform (eine fachbibliographische Datenbank für Wirtschaftswissenschaften einschließlich Volltextzugriff auf über 700 Zeitschriften und die darin enthaltenen Zeitschriftenaufsätze) konnte für das Jahr 2000 verlängert werden. Des weiteren standen die fachbibliographischen Datenbanken WISO I, II und III, proArbeit, Hoppenstedt (Handbuch der Großunternehmen), Neue Wirtschaftsbriefe, PAIS sowie ECONLIT für Literaturrecherchen im Bereich Wirtschaftswissenschaften zur Verfügung.

Im Wintersemester 2000/2001 wurden im Rahmen der integrierten Einführung von Erstsemestern der Fächer Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Soziologie 12 Schulungen für die Datenbanken WISO I-III durchgeführt. Darüber hinaus wurden Schulungen für die Datenbanken WISO für Fortgeschrittene, EconLit und ABI-Inform angeboten.

 

7.2 Rechtswissenschaft

Der Sammelauftrag des Faches umfasst neben dem deutschen Recht schwerpunktmäßig auch das internationale Recht und die Rechtsvergleichung, um dem besonderen Forschungs- und Ausbildungsprofil des Fachbereichs Rechtswissenschaft an der Universität Trier Rechnung zu tragen. Umweltrechtliche Literatur wird dagegen nur in Grundzügen zu Ausbildungszwecken erworben. Im Übrigen wird auf die Bestände des an der Universität Trier vorhandenen Instituts für Umwelt- und Technikrecht verwiesen.

Die Aufgaben des Fachreferenten bestehen in der Literaturauswahl, der systematischen und verbalen Sacherschließung sowie der fachbibliographischen Beratung des Faches. Die Katalogisierung der Bestände erfolgt durch das Buchbearbeitungsteam, das mit zwei Diplombibliothekaren und einer Bibliotheksangestellten (halbtags) besetzt ist. Im Jahr 2000 wurde als Auftragsarbeit zusätzlich die Bearbeitung der Bestände des Instituts für Rechtspolitik (Erwerbung, Formal- und Sacherschließung) übernommen.

2000 standen dem Fach DM 454.305 für Literaturerwerbung zur Verfügung (1999: DM 473.001). Zusätzlich zu diesen vom Senat zugewiesenen Mitteln wurden weitere DM 10.000 vom Fachbereich Rechtswissenschaft für Literaturerwerbung zur Verfügung gestellt. Die Ausgaben für Zeitschriften und Lieferungswerke (wie etwa Fortsetzungsbestellungen und Loseblattsammlungen) beliefen sich insgesamt auf DM 412.335 (1999: DM 370.621). Davon entfielen DM 177.646 auf Zeitschriften und DM 234.689 auf Lieferungswerke (1999: DM 136.843 bzw. DM 233.778). Auch 2000 wurden vom Fachbereich Rechtswissenschaft wiederum die Kosten für Datenbanknutzungen (juris, Westlaw) sowie die Kosten für die CD-ROM-Version der NJW in einer Gesamthöhe von rund DM 35.400 übernommen.

Ende des Jahres 2000 belief sich der Fachbestand auf insgesamt 144.582 Bände. Der Anteil der Monographien betrug hierbei 104.657 Bände. Der Zuwachs an Monographien betrug 1.763 Bände einschließlich Geschenken, Erwerbungen auf dem Tauschwege und 441 Dissertationen (1999: 3.164 Bände). 999 Bände wurden durch Kauf erworben (1999: 2.016 Bände). 2000 wurden noch 540 laufende Zeitschriften (einschließlich der Mehrfachabonnements) bezogen (1999: 543), davon 495 als Kaufzeitschriften.

Auf Grund der angespannten Etatsituation mussten im Lauf des Jahres weitere 30 Zeitschriften und 66 Fortsetzungswerke abbestellt werden. Ferner wurden elf rechtspolitische Zeitschriften vom Institut für Rechtspolitik übernommen.

Im Laufe des Jahres fanden 16 Einführungsveranstaltungen in juristische Datenbanken statt. Ferner wurden zu Beginn des Wintersemesters 2000/2001 wieder 15 Bibliotheksführungen für Erstsemester des Fachbereichs Rechtswissenschaft durchgeführt.

 

Europäisches Dokumentationszentrum

Im Rahmen des Fachreferats Rechtswissenschaft wird das Europäische Dokumentationszentrum mitbetreut. Ein Etat für Literaturerwerbung steht dem Dokumentationszentrum nicht zur Verfügung, es ist stattdessen auf die kostenlose Versorgung mit Literatur durch die Kommission der Europäischen Union angewiesen. Zur Zeit werden ca. 141 Zeitschriften und Fortsetzungen bezogen. Zusätzlich wurden im Berichtsjahr 148 selbständig erschienene Publikationen in den Bestand eingearbeitet und im Katalog verzeichnet (1999: 183). Über das Dokumentationszentrum besteht ein Online-Zugriff auf diverse Datenbanken der Europäischen Union.

 

7.3 Geographie/Geowissenschaften, Soziologie, Ethnologie

Im Fachreferat gab es im Jahr 2000 folgende personellen Veränderungen: der Fachreferent Herr Engelmann ging zum 31.3.2000 in den Ruhestand. In der Zeit von April bis September 2000 wurde das Fachreferat vertretungsweise von Frau Dr. Schwalbach (Soziologie, Ethnologie) sowie Herrn Wessel (Geographie/Geowissenschaften) vertreten. Zum 1.10.2000 trat Herr Dr. Schorer seinen Dienst in der Bibliothek an und übernahm die Aufgaben des Fachreferenten.

Im Jahr 2000 ergab sich eine im Verhältnis zu den Vorjahren generell angespanntere Etatsituation. Diese wurde einerseits verursacht durch die überproportional angestiegenen Zeitschriftenpreise sowie die für viele internationale Zeitschriften maßgebliche Verschlechterung der angloamerikanischen Wechselkurse zum Euro. Dazu kam eine Verringerung der Verfügungssummen gegenüber 1999, die teilweise erst im Februar 2001 (!) bekannt wurde.

 

Geographie/Geowissenschaften

Für die Literaturerwerbung 2000 standen den geographisch/geowissenschaftlichen Fächern Mittel in Höhe von DM 274.416 (1999: DM 339.699) einschließlich negativem Übertrag aus 1999 (- 4.961 DM), ausgegebenen Berufungsmitteln (DM 2.992) und Sondermitteln (DM 14.410) zur Verfügung. Dem stehen Ausgaben in Höhe von DM 300.437 (1999: DM 344.660) gegenüber, womit ein Fehlbetrag von DM 26.021 nach 2001 übertragen werden musste.

Die Ausgaben setzen sich aus folgenden Teilbeträgen zusammen: DM 12.359 wurden für Fortsetzungen und Serien sowie DM 35.445 für Monographien verausgabt. Mit einem Anteil von 84% an den Gesamtausgaben bzw. 92% der Verfügungssumme für 2000 stellen die Zeitschriftenabonnements mit DM 252.633 (1999: DM 214.126) den weitaus größten Ausgabenposten dar. Im September 2000 wurden zur Entlastung des Etats die Abonnements von 15 Zeitschriften gekündigt, wobei 2001 weitere Einsparungen folgen müssen.

Die Zahl der für das Fach laufenden Zeitschriftenabonnements lag damit am Jahresende bei 350 Titeln (1999: 365). Der Fachbestand belief sich zum Jahresende 2000 auf 80.440 Bände (1999: 79.083) einschließlich 22.061 gebundener Zeitschriftenbände (1999: 21.525). Der Durchschnittspreis gekaufter Bände lag 2000 bei DM 280,70 (1999: DM 167,10). Der Durchschnittspreis betrug für Monographien und Fortsetzungen DM 80,02 sowie für Zeitschriftenbände DM 527,42.

Die Rekatalogisierung des Altbestandes wurde im Berichtsjahr fortgesetzt. Insgesamt wurden 2.100 Bände rekatalogisiert, so dass die Gesamtzahl der noch nicht über den Online-Katalog recherchierbaren Altbestände nun bei 600 Bänden (fast ausschließlich Atlanten) liegt. Die Altbestandserfassung soll 2001 abgeschlossen werden.

Das Abonnement für die fachbibliographische Datenbank Geobase konnte für das Jahr 2000 verlängert werden. Des Weiteren wurde der erste Teil des Lexikons der Geowissenschaften auf dem Datenbankserver der Universitätsbibliothek eingerichtet. Im Wintersemester 2000/2001 wurden zwei Schulungen für die Datenbank Geobase sowie eine für die Datenbank RSWB (Raumordnung, Städtebau, Wohnungswesen, Bauwesen) durchgeführt.

 

Soziologie

Dem Fach Soziologie standen im Jahr 2000 Mittel in Höhe von DM 57.208 (1999: DM 69.281) für die Literaturerwerbung einschließlich negativem Übertrag aus 1999 (-3.316 DM), ausgegebenen Berufungsmitteln (13 DM) und Sondermitteln (DM 3.016) zur Verfügung. Die Ausgaben im Jahr 2000 beliefen sich auf DM 49.291 (1999: DM 72.596), womit ein Betrag von DM 7.917 nach 2001 übertragen werden konnte. Dem stehen allerdings gebundene Mittel in Höhe von DM 9.482 zum Ende des Jahres gegenüber.

Die Ausgaben setzen sich aus folgenden Teilbeträgen zusammen: DM 1.055 wurden für Fortsetzungen und Serien sowie DM 15.627 für Monographien verausgabt. Mit einem Anteil von 66% an den Gesamtausgaben bzw. 57% der Verfügungssumme für 2000 stellen die Zeitschriftenabonnements mit DM 32.609 (1999: DM 22.291) den größten Ausgabenposten dar, liegen aber im Verhältnis zu den Monographien in einem akzeptablen Rahmen.

Die Anzahl der laufenden Zeitschriftenabonnements konnte bei 77 gehalten werden. Der Fachbestand belief sich zum Jahresende 2000 auf 52.273 Bände (1999: 51.867) einschließlich 6.736 gebundener Zeitschriftenbände (1999: 6.651). Der Durchschnittspreis gekaufter Bände lag 2000 bei DM 139,81 (1999: DM 83,91). Der Durchschnittspreis betrug für Monographien und Fortsetzungen DM 60,31 sowie für Zeitschriftenbände DM 418,09.

Die Rekatalogisierung des Altbestandes wurde im Berichtsjahr mit den Magazinbeständen fortgesetzt. Insgesamt wurden ca. 500 Bände des kombinierten Bestandes Soziologie/Ethnologie rekatalogisiert, so dass die Gesamtzahl der noch nicht über den Online-Katalog recherchierbaren Altbestände nun bei ca. 15.000 Bänden liegt. Die Altbestandserfassung soll 2001 verstärkt fortgesetzt werden.

Für die fachbibliographische Datenbank Sociological Abstracts konnte im Oktober 2000 erfreulicherweise ein Online-Zugriff eingerichtet werden (zunächst befristet für ein Jahr).

 

Ethnologie

Im Jahr 2000 standen dem Fach Ethnologie Mittel in Höhe von DM 21.691 (1999: DM 35.034) für die Literaturerwerbung einschließlich Übertrag aus 1999 (DM 5.127) und Sondermitteln (DM 827) zur Verfügung. Die Ausgaben im Jahr 2000 beliefen sich auf DM 17.571 (1999: DM 29.907), womit ein Betrag von DM 4.120 nach 2001 übertragen werden konnte. Dem stehen allerdings gebundene Mittel in Höhe von DM 4.707 zum Ende des Jahres gegenüber.

Die Ausgaben setzen sich aus folgenden Teilbeträgen zusammen: DM 293 wurden für Fortsetzungen und Serien sowie DM 7.559 für Monographien ausgegeben. Mit einem Anteil von 55% der Gesamtausgaben bzw. 44% der Verfügungssumme für 2000 stellen die Zeitschriftenabonnements mit DM 9.719 (1999: DM 22.291) den größten Ausgabenposten dar.

Die Anzahl der laufenden Zeitschriftenabonnements konnte bei 31 gehalten werden. Der Fachbestand belief sich zum Jahresende 2000 auf 9.258 Bände (1999: 9.092) einschließlich 1.302 gebundener Zeitschriftenbände (1999: 1.253). Der Durchschnittspreis gekaufter Bände lag 2000 bei DM 113,36 (1999: DM 102,48). Der Durchschnittspreis betrug für Monographien und Fortsetzungen DM 74,07 sowie für Zeitschriftenbände DM 198,36.

 

7.4 Mittelalterliche und Neuere Geschichte

Mit DM 123.165 lagen die Ausgaben für den Fachbestand erheblich unter denen des Vorjahres (DM 146.000). Dies ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Berufungsmittel und Zuschüsse aus dem Fach Geschichte, die in die Gesamtausgaben eingerechnet werden, um rund DM 22.000 niedriger waren. Von diesem Geld wurden insgesamt 1.026 Bände erworben: knapp 800 Monographien (1999: 1.320) und 230 Zeitschriften (1999: 240). Dazu kommen noch zwei Mikroficheausgaben und vier CD-ROM. Im Rahmen einer kritischen Überprüfung des Zeitschriftenbestandes mit dem Ziel, Mittel für weitere Monographienkäufe und eventuelle Neuabonnements freizumachen, mussten 13 Zeitschriftenabonnements gekündigt werden.

Die Arbeit für das „Arye-Maimon-Institut für Geschichte der Juden“ war im Jahre 2000 nicht so umfangreich wie im Vorjahr. Für etwa DM 16.000 (DM 10.000 im Inlandsbereich, der Rest aus dem Ausland) wurden 129 Bände gekauft und katalogisiert. Wie in der Vergangenheit wurde ein hoher Anteil antiquarisch erworben. Aus technischen Gründen wurden alle Beschaffungen als Geschenke verbucht.

Im Bereich der Rekatalogisierung des noch nicht EDV-erschlossenen Altbestandes konnten zwar auch in diesem Jahr Fortschritte verzeichnet werden, die jedoch als Folge der sich aus der Umstellung in der Verbundkatalogisierung ergebenden Einschränkungen mit insgesamt 1.680 Bänden (Magazin: 150 Bände, Lesesaal: 1.530 Bände) geringer ausfielen als im Vorjahr. Ziel ist es dennoch weiterhin, neben der verzugslosen Bereitstellung der Neuerwerbungen die Aufarbeitung des Altbestandes so bald wie möglich zu beenden. Erst dann kann von einer befriedigenden Nachweissituation gesprochen werden.

 

7.5 Klassische Philologie, Alte Geschichte/Papyrologie, Archäologie, Kunstgeschichte, nicht vertretene Fächer I

Klassische Philologie

Der Fachbestand des Faches steigerte sich im Jahre 2000 von 28.741 auf 29.127 Bände. 154 Bände sind Geschenke, zum größten Teil mit Drittmitteln der Abel-Stiftung erworben (Literatur im Bereich der antiken Philosophie und Wissenschaftsgeschichte).

Die Umarbeitung einiger Systemgruppen ist abgeschlossen. Die Überprüfung des Bestandes auf Dubletten geht im Rahmen der (vom Team durchgeführten) Rekatalogisierung weiter. Nicht Benötigtes wird ausgeschieden.

 

Alte Geschichte/Papyrologie

Der Bestand des Faches wuchs von 29.910 auf 30.368 Bände. Neben dem normalen Fachetat konnten Berufungsmittel (Prof. Hermann-Otto) zur Erwerbung von Literatur für Forschungsschwerpunkte eingesetzt werden. Angesichts der Mittelverknappung wurden einige Bände von Fachangehörigen gespendet.

 

Klassische Archäologie

Das Fach konnte mit den vorhandenen Mitteln mit den wichtigsten Neuerscheinungen versorgt werden. Der Bestand stieg von 15.250 auf 15.656 Bände. Durch die Aufstellung des Lesesaalbestandes in konsequenter Formattrennung konnte etwas mehr Zuwachsfläche gewonnen werden.

 

Kunstgeschichte

Der Etat des Faches reicht seit Jahren fast nur noch zur Anschaffung der Semesterliteratur. Durch Berufungsmittel und Fachetat konnte jedoch eine Steigerung des Fachbestandes von 26.873 auf 27.749 Bände (zusätzlich 473 Mikromaterialien) erzielt werden. Dem Wunsch nach weiteren Zeitschriften kann kaum entsprochen werden, Rückergänzungen sind hin und wieder möglich. Um für den Zuwachs des Monographienbestandes Raum zu schaffen, wurde mit der Ausdünnung des Freihandbestandes begonnen.

 

Ägyptologie

Der planmäßige Ausbau des Faches war dank noch vorhandener Berufungsmittel auch in Hinsicht neu zu setzender Schwerpunkte in wünschenswerter Weise möglich. Der Bestand stieg von 11.298 auf 11.548 Bände. Vom Fach gingen zahlreiche Geschenke ein.

 

Nicht vertretene Fächer I: Orientalistik/Theologie

Die Orientalistik ist insgesamt rekatalogisiert; bei der Theologie kann bei der Rekatalogisierung durch Aussondern veralteter Bestände noch Raum gewonnen werden. Zuwächse in diesen Fächern sind wegen fehlender Mittel im Allgemeinen Etat fast nicht mehr möglich.

 

7.6 Japanologie, Philosophie, Politikwissenschaft

Japanologie

Nachdem in den vergangenen Jahren der Schwerpunkt der Literaturbeschaffung auf dem Gebiet des modernen Japan gelegen hatte, führte die Neubesetzung der C4-Professur im Fach Japanologie mit einer Theater- und Literaturwissenschaftlerin im Sommersemester
2000 auch für den japanologischen Fachbestand der Bibliothek wieder zu einer verstärkten Ausrichtung auf die klassische Japanologie. Generell wurde die Bestelltätigkeit – auch unabhängig vom bibliotheksweiten Bestellstopp im Sommer 2000 – stark zurückgenommen zugunsten der Beschaffung von Nachschlagewerken und neueren – und z. T. sehr kostenaufwendigen – Textsammlungen zur klassischen Periode, so etwa der über hundertbändigen kommentierten Sammlung klassischer japanischer Literatur, Shin Nihon koten bungaku taikei.

Im Jahr 2000 standen dem Fach einschließlich Sondermitteln DM 27.469 für die Literaturerwerbung zur Verfügung (1999: DM 41.675), von denen ein projektierter Anteil in Höhe von DM 7.850 (1999: DM 7.763) durch Fortsetzungen, Serien und Zeitschriftenabonnements gebunden war. Dem standen tatsächliche Ausgaben von insgesamt DM 31.629 (1999: DM 41.276) gegenüber, davon DM 21.264 für Monographien und DM 10.365 für Zeitschriften (1999: DM 34.745 für Monographien und DM 6.530 für Zeitschriften).

Bei Jahresende 2000 belief sich der Fachbestand auf insgesamt 16.134 Bände (1999: 15.706 Bände) einschließlich 1.202 gebundener Zeitschriftenbände. 2000 war ein Zugang von 428 Bänden (1999: 601) zu verzeichnen; außerdem wurden 16 (1999: 10) Videokassetten erworben. Die Zahl der laufend für das Fach bezogenen Zeitschriften lag am Jahresende bei 38 Titeln (20 japanischsprachige und 18 in anderen Sprachen).

 

Philosophie und Wissenschaftstheorie

Im Frühjahr 2000 wurde im Team mit der systematischen Rekatalogisierung des Lesesaalbestandes (einschließlich der Re-Verschlagwortung) begonnen.

2000 standen dem Fach einschließlich Sondermitteln DM 69.258 für die Literaturerwerbung zur Verfügung (1999: 81.673). Hiervon war der verhältnismäßig hohe Anteil von DM 31.200 (1999: 25.000) für Mittelbindungen durch Fortsetzungen und Serien angesetzt; hinzu kamen Zeitschriftenabonnements in einer projektierten Höhe von ca. DM 29.000 (1999: 31.695). Dem standen tatsächliche Ausgaben von insgesamt DM 65.519 (1999: DM 84.641) gegenüber, davon DM 33.586 für Monographien und DM 31.932 für Zeitschriften (1999: DM 54.342 für Monographien und DM 30.299 für Zeitschriften).

Bei Jahresende 2000 belief sich der Fachbestand auf insgesamt 34.256 Bände (1999: 33.761 Bände) einschließlich 7.210 gebundener Zeitschriftenbände. 2000 war ein Zugang von 495 Bänden (1999: 615 Bänden) zu verzeichnen. Aufgrund der schwierigen Etatsituation und der Notwendigkeit, die Zeitschriftenausgaben der Bibliothek insgesamt zu reduzieren, wurden im April und August 2000 Zeitschriftenabonnements im Umfang von ca. DM 5.700 sowie der Bezug von sechs Serien gekündigt. Die Zahl der laufend für das Fach bezogenen Zeitschriften lag am Jahresende bei 96 Titeln.

 

Politikwissenschaft

Von der schwierigen Etatsituation, in welche die Bibliothek Mitte des Jahres 2000 durch überproportional steigende Zeitschriftenpreise und eine extrem ungünstige Wechselkursentwicklung geriet, war die Politikwissenschaft durch ihren hohen Anteil an ausländischer Literatur und aufgrund einer bereits seit Beginn des Jahres angespannten Lage des Fachetats besonders stark betroffen. Trotz eines strikten, seit Jahresanfang verfolgten Sparkurses und Zeitschriftenabbestellungen im Umfang von etwa DM 4.000 sahen sich Bibliothek und Fach daher im August 2000 genötigt, die neu aufgebrochene Finanzierungslücke in gemeinsamer Anstrengung zu schließen: Die Bibliothek erhöhte den Fachetat um DM 6.000 aus Mitteln des Faches Allgemeines, während das Fach Politikwissenschaft DM 10.000 aus Fachmitteln beisteuerte. Dies ermöglichte zumindest – nach längerem Bestellstopp – die Beschaffung von dringend benötigter Semester- und Forschungsliteratur in dem Anfang 2000 projektierten Umfang.

Im Jahr 2000 standen dem Fach (einschließlich Sondermitteln und DM 10.165 Berufungsmitteln) DM 82.432 für die Literaturerwerbung zur Verfügung (1999: DM 83.561), von denen geschätzte DM 41.900 (1999: DM 40.300) durch Fortsetzungen, Serien und Zeitschriftenabonnements gebunden waren. Dem standen tatsächliche Ausgaben von insgesamt DM 82.090 (1999: DM 57.395) gegenüber, davon DM 39.545 für Monographien und DM 42.545 für Zeitschriften (1999: DM 57.395 für Monographien und DM 33.662 für Zeitschriften).

Bei Jahresende 2000 belief sich der Fachbestand auf insgesamt 61.797 Bände (1999: 60.939 Bände) einschließlich 13.767 gebundener Zeitschriftenbände. 2000 war ein Zugang von 858 Bänden (1999: 874 Bänden) zu verzeichnen. Die Zahl der im Kauf für das Fach bezogenen Zeitschriften lag am Jahresende bei 113 Titeln.

 

7.7 Allgemeine Sprach- und Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft, Romanistik (einschl. Lusitanistik) und Germanistik

Allgemeine Sprach- und Literaturwissenschaft

Das Bibliotheksreferat Allgemeine Sprach- und Literaturwissenschaft ist keinem spezifischen Fach an der Universität zugeordnet und stellt eine Sammeleinrichtung der im Fachbereich II vertretenen Fächer zum koordinierten Erwerb fachübergreifender (insbesondere neuphilologischer) Literatur und grundlegender Werke aus dem Bereich der allgemeinen und vergleichenden Sprach- und Literaturwissenschaft dar. Über fünf Sechstel des zur Verfügung stehenden Etats sind durch Zeitschriftenabonnements gebunden. Das Fach unterhielt im Jahr 2000 174 (1999: 175) laufende Zeitschriftenabonnements. Ein Teil der für den Monographienerwerb verfügbaren Mittel war, wie in den Vorjahren, für Anschaffungen des Faches Phonetik reserviert.

2000 standen dem Fach einschließlich aller Sondermittel Erwerbungsmittel in Höhe von DM 61.802 (1999: DM 68.761) zur Verfügung. In dieser Summe ist der Negativsaldo des Vorjahres (11.097 zu viel verausgabte Mittel) enthalten. Die Summe genügte nicht, um alle Anschaffungswünsche im Monographienbereich zu befriedigen. Da diese zu großen Teilen von Vertretern des Faches "Linguistische Datenverarbeitung" herrührten, erklärten diese sich dankenswerterweise bereit, einen großen Teil der im Berichtsjahr fehlenden Mittel aus ihrem Etat zu bestreiten. Da die chronische Unterfinanzierung des Faches strukturell mit den hohen Bindungen im Zeitschriftenbereich zusammenhängt, sollen 2001 Abbestellungen in beträchtlichem Umfang durchgeführt werden.

Der Buchbestand des Faches wuchs 2000 um 334 (1999: 536) auf 26.022 (1999: 25.688) Bände, von denen 15.099 Bände auf Monographien und 10.923 Bände auf Zeitschriften entfallen. Die Neuzugänge wurden im Verhältnis 1:3 im Freihandbestand und im Magazin aufgestellt, da die Stellfläche im Freihandbereich des Faches äußerst knapp bemessen ist.

Infolge der Sanierungsarbeiten in den Gebäudeteilen A und B und der damit einhergehenden Umräumarbeiten musste der Buchbestand des Faches Allgemeine Sprach- und Literaturwissenschaft vorübergehend in komprimierter Form verlagert werden.

 

Medienwissenschaft

Das Fach Medienwissenschaft verfügte 2000 einschließlich aller Berufungsmittel über DM 42.179 (1999: DM 70.486). In diese Summe flossen DM 8.711 im Vorjahr nicht verausgabte Mittel ein. Der Buchbestand wuchs 2000 um 791 (1999: 1.421) auf 3.748 (1999: 2.957) Bände, von denen 3.489 Bände auf Monographien und 259 Bände auf Zeitschriften entfallen. Insbesondere für den Bereich Filmwissenschaft konnte der Grundbestand durch umfangreiche antiquarische Käufe entscheidend aufgebessert werden. Die Bibliothek tut darüber hinaus nach wie vor ihr Möglichstes, um vor Gründung des Faches Medienwissenschaft erworbene medienwissenschaftliche Literatur in die systematische Aufstellung des Faches 210 zu integrieren. Das Fach unterhielt im Berichtsjahr 40 (1999: 39) laufende Zeitschriftenabonnements. Neben den konventionellen bibliothekarischen Arbeiten (Auswahl, Erwerb, formale und inhaltliche Erschließung der Literatur) wurde die Seite „Medienwissenschaft“ im Bereich „Fachspezifische Informationen“ des WWW-Angebots der Bibliothek weiterentwickelt. Nachweis, Aufstellung und Verfügbarmachung des von der Bibliothek in wachsendem Maß erworbenen Non-Book-Materials erfolgen in enger Absprache mit den Fachvertretern sowie den von diesen geleiteten Institutionen „Universitätsvideoanlage“ und „Sprachzentrum“.

Wie bereits in den Vorjahren bot das Fachreferat auch im Jahr 2000 fachbezogene Bibliotheks-Einführungen im Rahmen von Erstsemesterveranstaltungen, CD-ROM-Schulungen zu fachbezogenen CD-ROM-Datenbanken (insbesondere zur „MLA international bibliography of books and articles on the modern languages and literatures“und zu „Filmindex international“) und bibliographische Beratung für Medienwissenschaftler an (vgl. unten 9.1).

Infolge der Sanierungsarbeiten in den Gebäudeteilen A und B und der damit einhergehenden Umräumarbeiten musste der Freihandbestand des Faches in den Nebenraum des PC-Pools der Bibliothek (ehemaliger Katalogsaal) verlagert werden.

 

Romanistik (einschließlich Lusitanistik)

Dem Fach Romanistik standen 2000 einschließlich der Berufungsmittel DM 80.234 (1999: DM 120.906) für Erwerbungszwecke zur Verfügung. In diese Summe geht der Negativsaldo des Vorjahres ein (19.378 zuviel verausgabte Mittel). Es wurden Erwerbungen im Bereich der Sprach- und Literaturwissenschaft sämtlicher romanischer Einzelphilologien (Französistik, Hispanistik, Italianistik, Provenzalistik, Rumänistik) getätigt. Für Anschaffungen im Bereich der Lusitanistik standen eigene Mittel in Höhe von DM 7.565 zur Verfügung.

Etwa ein Viertel der gesamtromanistischen Verfügungssumme ist durch Zeitschriftenabonnements gebunden (das Fach unterhielt im Berichtsjahr 253 [1999: 255] laufende Abonnements). Der Buchbestand des Faches wuchs im Jahr 2000 um 933 (1999: 1.988) auf 73.894 (1999: 72.961) Bände, von denen 61.642 Bände auf Monographien und 12.252 Bände auf Zeitschriften entfallen. Die Neuzugänge wurden in etwa zu gleichen Teilen im Freihandbestand und im Magazin aufgestellt.

Das Fachreferat hat im Jahr 2000 gemeinsam mit dem Rekatalogisierungs-Team die im Vorjahr begonnene Einarbeitung von knapp 4000 Bänden Québec-Literatur in den Kanadiana-Bestand der Bibliothek abgeschlossen. In dem hierüber dem Universitätspräsidenten erstatteten Bericht werden die Arbeiten wie folgt beschrieben:

Damit sind alle der Bibliothek überstellten Bücher des Québec-Archivs im Bibliothekskatalog nachgewiesen, unter formalen wie sachlichen Aspekten recherchierbar und am Standort 86=X (Gebäude B, 2. OG) einsehbar oder ausleihbar. Die Zugänglichkeit ist während der gesamten Öffnungszeit der Bibliothek gewährleistet. Über den WWW-OPAC der Bibliothek wird der Nachweis weltweit geführt, so dass auch externe Interessenten über den Fernleihdienst der deutschen Bibliotheken auf die Bücher zugreifen können.

Mitte 2000 wurde der Bibliothek durch Vermittlung eines Hochschullehrers eine umfangreiche Sammlung rumänistischer Literatur aus Dublettenbeständen anderer Bibliotheken zur Verfügung gestellt, deren Bearbeitung wegen der Vordringlichkeit der Einarbeitung der Québeciana auf 2001 verschoben wurde.

Das Fachreferat hat sich 2000 in besonderem Maße bei der Konzeption, Vorbereitung und Durchführung der Bibliotheks-Ausstellung „Candide: illustrierte Ausgaben eines Klassikers“ und der diese begleitenden Lehr- und Vortragsveranstaltungen engagiert. Auch die Online-Präsentation der Ausstellung (http://ub-dok.uni-trier.de/candide.htm) geht auf Arbeiten des Fachreferats und der Abteilung für Digitale Medien zurück.

Wie bereits in den Vorjahren bot das Fachreferat auch im Jahr 2000 fachbezogene Bibliotheks-Führungen im Rahmen von Erstsemesterveranstaltungen, CD-ROM-Schulungen zu fachbezogenen CD-ROM-Datenbanken (insbesondere zur „MLA international bibliography of books and articles on the modern languages and literatures“) und Internet-Einführungen für Romanisten an (vgl. unten 9.1).

Infolge der Sanierungsarbeiten in den Gebäudeteilen A und B und der damit einhergehenden Umräumarbeiten musste der Freihandbestand des Faches in komprimierter Form in die Bibliothekszentrale verlagert werden.

 

Germanistik

Für Buch- und Zeitschriftenerwerbung standen dem Fach 2000 DM 127.558 (1999: DM 110.308) zu Verfügung. In diese Summe flossen DM 29.149 im Vorjahr nicht verausgabte Mittel ein. Der Buchbestand des Faches wuchs 2000 um 472 (1999: 1.765) auf 82.888 (1999: 82.472) Bände, von denen 72.997 Bände auf Monographien und 9.891 Bände auf Zeitschriften entfallen. Die Neuzugänge wurden in etwa zu gleichen Teilen im Freihandbestand und im Magazin aufgestellt. Das Fach unterhielt im Berichtsjahr 163 (1999: 167) laufende Zeitschriftenabonnements.

Zum Jahresende war es der Bibliothek möglich, zu äußerst günstigen Konditionen die Mikrofichesammlung „Bibliothek der Deutschen Literatur“ des Saur-Verlags zu erwerben. Diese Edition der Kulturstiftung der Länder macht mehr als 22.000 Werke (über 43.000 Bände) von ca. 3.200 deutschsprachigen Autoren zugänglich. Auf mehr als 25.000 Mikrofiches werden praktisch alle Werke der deutschen Literatur, die im „Taschengoedeke“ verzeichnet sind, in den jeweils besten Ausgaben zugänglich gemacht. Die Erschließung erfolgt über den Bibliothekskatalog sowie über ein alphabetisches Gesamtregister, das der Sammlung beigefügt ist und im Lesesaal Germanistik in gedruckter Form zum Nachschlagen zur Verfügung steht.

Wie bereits in den Vorjahren bot das Fachreferat auch im Jahr 2000 fachbezogene Bibliotheks-Führungen im Rahmen von Erstsemesterveranstaltungen, CD-ROM-Schulungen zu fachbezogenen CD-ROM-Datenbanken (insbesondere zur „Bibliographie der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft“) und Internet-Einführungen für Germanisten an (vgl. unten 9.1). Infolge der Sanierungsarbeiten in den Gebäudeteilen A und B und der damit einhergehenden Umräumarbeiten musste der Freihandbestand des Faches in komprimierter Form in den Magazinraum im 2. UG der Bibliothek verlagert werden.

 

7.8 Pädagogik, allgemeine und fächerübergreifende Literatur, nicht vertretene Fächer II

Im Buchbearbeitungs-Team dieser Fächer arbeiten im Jahre 2000 die Diplom-Bibliothekare Herr Bernd Wald und Herr Roger Schwarz sowie als Fachreferent Herr Jürgen Pfannkuchen, der auch für die Ausbildungsleitung verantwortlich ist.

Herrn Wald obliegt zudem die Redaktion der Zeitschriften aller Trierer Bibliotheken außerhalb der Universitätsbibliothek. Er ist verantwortlich für die Ansetzung von Körperschaften und berät die Medien-Bearbeitungs-Teams des Hauses. Er ist in der Bibliotheks-Auskunft tätig und arbeitet, ebenso wie Herr Schwarz, im Signierdienst mit.

 

Pädagogik

Die Verfügungssumme des Faches Pädagogik belief sich 2000 einschließlich der Berufungsmittel auf DM 111.151 (1999: DM 96.395). Eingearbeitet wurden: 989 Monographien- (1999: 1.071) und 236 Zeitschriftenbände (1999: 156). Der Zugang an Mikromaterialien betrug 30 Einheiten (1999: 28). Der Geschenk- und Tausch-Anteil betrug insgesamt 192 Bände (1999: 176). Die Rekatalogisierung des Magazinbestandes ab der Signatur ln 16000 wurde mit Nachdruck einschließlich der Verschlagwortung fortgeführt.

 

Allgemeines – Nicht vertretene Fächer II

Die Rekatalogisierung der nicht vertretenen Fächer hat weiterhin hohe Priorität und kann voraussichtlich im Jahr 2001 für den Buchbestand Bibliothekswissenschaft (09) abgeschlossen werden.

Die Verfügungssumme des Faches Allgemeines betrug im Jahre 2000 DM 226.144 (1999: DM 232.829). 2.063 Buchbinderbände Monographien und Zeitschriften wurden bezogen und eingearbeitet. 913 dieser Bände gingen als Geschenk und Tausch ein. Für den Erwerb von CD-ROMs wurden DM 23.335 (1999: DM 27.963) aufgewendet, für Mikro-Materialien DM 2.681 (1999: DM 17.425).

Die Haushaltssituation des Sachgebietes war im Jahre 2000 sehr angespannt. Bereits im April wurden Abbestellungen eingeleitet: Fortsetzungslieferungen (50), Loseblatt-Ausgaben (6), CD-ROM (11), Zeitschriften (24) und Zeitungen (18) im Gesamtvolumen von DM 77.000 mussten abbestellt werden. Von diesen Einsparungen können DM 15.000 allerdings erst 2001 wirksam werden.

 

7.9 Fachreferat Psychologie

Im Jahr 2000 standen dem Fach Psychologie 176.248 DM für Bucherwerbszwecke zur Verfügung: der endgültige Etat stand erst im Februar 2001 fest. Dazwischen lagen fünf andere Etatansätze vor, eingangs einer mit DM 151.066. Der Ansatz schwankte übers Jahr um immerhin 56.160 DM. Der Zeitschriftenbestand des Faches kostete 2000 für alle Abonnements 143.660 DM, buchhalterisch eingangs des Jahres 156.000, ausgangs 172.170, – dazwischen liegen die üblichen Steigerungsraten für Zeitschriften, unübliche, zumindest unerwartete Währungsverschiebungen bei Euro zu US-Dollar sowie die üblichen Voraus- und Nachzahlungen. Für Monographien blieb somit kein Spielraum, was ab März d. J. zu einem totalen Bestellstopp führte und im Oktober zur Entscheidung, eine weitere Einsparrunde bei Zeitschriften durchführen zu müssen. Deshalb gingen in diesem Jahr auch nur 250 Monographien durch Kauf ein, die wie immer sachlich durch Verschlagwortung und Systematisierung erschlossen wurden. Das Fach geht trotz rigidem Sparkurs mit einer Belastung von 28.106 DM ins Jahr 2001.

Der Bestand wuchs um 250 Kaufmonographien und um 1.088 Bände Geschenke und Tauschexemplare. 155 Zeitschriften wurden im Abonnement gekauft und 16 kamen als Geschenk zum Fach.

Bei Jahresende belief sich der Bestand des Faches Psychologie auf folgende Größen:

Ausgeschieden wurden in diesem Jahr 202 Bände.

Infolge des knappen Etats konnte die für Psychologen weltweit wichtigste bibliographische Datenbank PsycInfo nur noch mit einer auf die psychologischen Mitarbeiter und Studierenden der Universität beschränkten Lizenz gekauft werden (6.000 statt 9.500$ campusweit), wodurch Recherchen nur noch im Lesesaal Psychologie und in den universitären Arbeitszimmern der Psychologen möglich sind.

Erst eine genaue Überprüfung aller im WWW angebotenen kostenfreien Psychologie-Zeitschriften mit Volltexten ergab, dass es sich hierbei um keine relevanten, vom Fach etwa gekauften Verlagszeitschriften handelt. An relevante Volltexte kommt man demnach nur durch weiteren Zukauf zur Papierversion oder durch Konsortiallösungen, die es bisher in Rheinland-Pfalz nicht gibt, auch wenn sie von Seiten des Ministeriums gewollt sind. Was interessierte Psychologen im Netz derzeit kostenfrei in der UB finden, ist entweder weniger wichtig oder zufällig.

Einige räumliche Planungen in 2000 (Regalierung, Beleuchtung, PC-Plätze, Aufstellung der Zeitschriftenhefte, Einweg-Drehtüre) werden erst im Folgejahr 2001 realisiert werden können.

 

7.10 Fachreferate Mathematik, Informatik und Linguistische Datenverarbeitung

Mathematik

Der Sammelauftrag orientiert sich an den in der Abteilung Mathematik vertretenen Forschungsschwerpunkten (http://www.mathematik.uni-trier.de), an den Studiengängen Wirtschaftsmathematik und Angewandte Mathematik und dem von den Abteilungen Mathematik und Informatik betreuten Graduierten-Kolleg Mathematische Optimierung (http://mathopt.uni-trier.de).

Die Aufgaben der Fachreferentin bestehen in der Literaturauswahl, der systematischen und verbalen Sacherschließung und der fachbibliographischen Beratung. Die Bestellung und Katalogisierung der Bestände erfolgten durch eine Mitarbeiterin der Medienbearbeitung.

Auch in 2000 war die Etatsituation wieder von beschränkten Mitteln und rigoroser Zurückhaltung bei der Monographienbeschaffung bestimmt. Nach dem Ansatz der Etatverteilung durch den Senat von DM 290.600 (1999: DM 267.018) wurde nach Abzug des Defizits von DM 2.241 aus dem Vorjahr, Addition von Berufungsmitteln von DM 14.000 für zwei Jahre, Addition von Sondermitteln aus Gebühreneinnahmen von DM 990 und der Umverteilung im Fachbereich IV die Verfügungssumme im Oktober 1999 auf DM 313.685 (1999: DM 273.915) festgelegt. Diese Summe wurde jedoch am Jahresende nach Korrekturen im Ansatz der Etatverteilung durch den Senat (statt des zunächst angenommenen Betrages nun DM 264.190) auf endgültig DM 287.275 reduziert.

Die Ausgaben für Zeitschriften einschließlich der Bibliographien beliefen sich auf DM 303.951 (1999: DM 244.044); dieser Betrag umfasste eine pauschale Vorauszahlung bei einem Lieferanten von ca. DM 20.000, die für das Folgejahr angerechnet wird. Die Ausgaben für Monographien betrugen DM 52.251 (1999: DM 32.111). Am Ende des Jahres stand damit ein Defizit von DM 68.928 (1999: DM 2.241), das in das Jahr 2001 übertragen wurde.

In 2000 konnten insgesamt 848 (Vorjahr: 660) Bände beschafft werden, davon 420 (247) Bände Monographien und Fortsetzungen, 428 (412) Zeitschriftenbände. Der Durchschnittspreis gekaufter Bände der Mathematik lag 2000 bei DM 419,06 (DM 418,42). Im einzelnen war der Durchschnittspreis für Monographien und Fortsetzungen DM 123,82 (DM 129,68) und für Zeitschriftenbände DM 710,17 (DM 592,34). Der Gesamtbestand des Faches umfasste damit Ende 2000 ca. 30.500 Bände, davon 19.800 Monographien und 10.700 Zeitschriftenbände.

Sämtliche beschafften Monographien wurden mit Schlagworten versehen, durch Fremddatenübernahme von Der Deutschen Bibliothek oder durch Eigenleistung. Der überwiegende Teil der Monographien konnte im Lesesaal systematisch aufgestellt werden.

Im Jahr 2000 wurden 158 laufende Zeitschriften gehalten. Der Zugriff auf Volltexte von Zeitschriften wurden nur soweit ermöglicht, als die Online-Zugriffe durch die Abonnements-Kosten oder einen Pauschalvertrag (Springer) abgedeckt sind.

Das Zeitschriftenvolumen übersteigt eine kritische Grenze, Zeitschriftenabbestellungen sind jedoch nur in der ersten Jahreshälfte für das folgende Jahr etatwirksam – zu diesem Zeitpunkt sind aber die genauen Etatzahlen, aufgrund deren mit der Abteilung Mathematik ein Konsens über Abbestellungen zu suchen wäre, noch nicht festgelegt.

Seit 1994 steht die Datenbank MATH (http://www.emis.de/ZMATH/) im Internet vom Campus aus zur Verfügung, der Grundpreis wurde für das Zentralblatt MATH von der Bibliothek finanziert, die Zusatzkosten für den Online-Zugriff auf die Datenbank wurden wie in den Vorjahren von der Abteilung Mathematik getragen. Der derzeitige Vertrag gilt bis Ende 2004.

Seit 2000 steht auch die Datenbank MathSciNet (http://www.ams.org/mathscinet und http://ams.mathematik.uni-bielefeld.de/mathscinet/), die Online-Version der Mathematical Reviews im Internet vom Campus aus zur Verfügung. Die Öffnung der institutionellen Mitgliedschaft bei der American Mathematical Society (AMS) und die Initiative der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) führten Ende 1999 zu einem deutschlandweiten Konsortialvertrag mit der AMS. Der derzeitige Vertrag gilt bis Ende 2002.

Einführungen in die Datenbanken MATH und MathSciNet fanden am 23.05.2000 und am 06.12.2000 im Schulungsraum der Bibliothek statt.

Es steht zu befürchten, dass nach Auslaufen der Verträge mindestens eine Datenbank oder ein Referateorgan mangels finanzieller Mittel gekündigt werden muss, um einen Spielraum für Zeitschriften zu schaffen.

Die Abteilung Mathematik veranstaltet zweimal im Jahr eintägige Schnupperkurse Mathematik in Aktion für Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Mathematik der Gymnasien aus der Region. Ein Programmpunkt ist jeweils eine kurze Einführung in die Benutzung der Bibliothek und der relevanten Datenbanken und Informationsmittel der Mathematik unter dem Thema Wie finde ich Literatur zur Mathematik? Die Einführungstage fanden statt vom 28. bis 30.3.2000 und vom 17. bis 19.10.2000.

Vom 17.7. bis 11.8.2000 war Mr. Philip Pearson, wissenschaftlicher Bibliothekar aus London, als Gast zu einem Praktikum an der UB Trier, um sich in den ersten beiden Wochen im Fachreferat Mathematik zu den Veränderungen der Arbeit durch elektronische Publikationen zu informieren. Es wurden Besuche im HBZ zur Digitalen Bibliothek NRW und in den UBB Kaiserslautern und Mainz zur Fachreferatsarbeit organisiert.

 

Informatik

Der Sammelauftrag orientiert sich an den in der Abteilung Informatik vertretenen Forschungsschwerpunkten (http://www.informatik.uni-trier.de/), am Studiengang Mathematische Informatik und dem von den Abteilungen Mathematik und Informatik betreuten Graduierten-Kolleg Mathematische Optimierung.

Die Aufgaben der Fachreferentin bestehen in der Literaturauswahl, der systematischen und verbalen Sacherschließung und der fachbibliographischen Beratung. Die Bestellung und Katalogisierung der Bestände erfolgen durch eine Mitarbeiterin der Medienbearbeitung.

Nach dem Ansatz der Etatverteilung durch den Senat von DM 105.673 (1999: DM 115.980), einem Übertrag aus 1999 von DM 24.675 (1999: Defizit aus 1998 von DM 10.110), Addition von Sondermitteln in Höhe von DM 5.451 und der Umverteilung im Fachbereich wurde die Verfügungssumme auf DM 135.799 (1999: DM 109.784) festgelegt. Diese Summe wurde jedoch am Jahresende nach Korrekturen im Ansatz der Etatverteilung durch den Senat (statt des zunächst angenommenen Betrages nun DM 114.756) auf endgültig DM 144.882 korrigiert.

Die Ausgaben für Zeitschriften beliefen sich auf DM 67.380 (1999: DM 53.052), die Ausgaben für Monographien und Kongressbände auf DM 39.859 (1999: DM 32.056), so dass ein Übertrag von DM 37.643 für das Jahr 2001 übernommen wurde. Die Beschränkungen bei der Literaturbeschaffung waren damit zu rigoros für das Jahr 2000.

Der Zuwachs in Anzahl Bänden in 2000 war 560 (1999: 463), davon 386 (321) Bände Monographien bzw. Kongress-Bände und 174 (142) Bände Zeitschriften. Der Durchschnittspreis gekaufter Bände der Informatik lag in 2000 bei DM 191, 50 (1999: DM 183,82). Im einzelnen war der Durchschnittspreis für Monographien und Fortsetzungen DM 103,26 (DM 99,87) und für Zeitschriftenbände DM 387,24 (DM 373,61).

Im Jahr 2000 wurden 111 laufende Zeitschriften gehalten. Der Zugriff auf Volltexte von Zeitschriften wurde nur insoweit hergestellt, als die Online-Zugriffe durch die Abonnements-Kosten oder einen Pauschalvertrag (Springer) abgedeckt sind.

Sämtliche beschafften Monographien wurden mit Schlagworten versehen, durch Fremddatenübernahme von Der Deutschen Bibliothek oder durch Eigenleistung. In Hinblick auf den anstehenden Umzug des Faches und der Bibliotheksbestände Informatik ins Gebäude H (kein Magazin) wurden alle Monographien im Lesesaal systematisch aufgestellt.

 

Linguistische Datenverarbeitung (LDV/Computerlinguistik)

Der Sammelauftrag orientiert sich an den im Fach Linguistische Datenverarbeitung vertretenen Forschungsschwerpunkten (http://www.ldv.uni-trier.de:8080) und am Studiengang Linguistische Datenverarbeitung.

Die Aufgaben der Fachreferentin bestehen in der Literaturauswahl, der systematischen und verbalen Sacherschließung und der fachbibliographischen Beratung. Die Bestellung und Katalogisierung der Bestände erfolgen durch eine Mitarbeiterin der Medienbearbeitung.

Für die Linguistische Datenverarbeitung betrug die Verfügungssumme für 2000 DM 80.758 (1999: DM 81.985), durch einen Übertrag aus dem Vorjahr und Umverteilung der Bibliotheksmittel im Fachbereich II lag sie wieder deutlich über dem Etatansatz aus der Verteilung durch den Senat von DM 41.658 (1999: DM 32.565). Sparsame Literaturbeschaffungen bei Monographien für DM 37.466 (1999: DM 33.397) und Zeitschriften für DM 18.491 (1999: DM 11.7809) führten zu einem Übertrag von DM 24.800 am Jahresende 2000 (1999: DM 36.808).

In 2000 wurden 298 Bände beschafft (1999: 185), davon 255 (148) Monographien und 34 Zeitschriftenbände (35). Der Durchschnittspreis gekaufter Bände der LDV lag in 2000 bei DM 193,63 (1999: DM 244,20). Im einzelnen lag der Durchschnittspreis für Monographien bei DM 146,93 (DM 186,96) und für Zeitschriftenbände bei DM 543,87 (DM 336,58).

Im Jahr 2000 wurden 21 Zeitschriften laufend gehalten.

Sämtliche beschafften Monographien wurden mit Schlagworten versehen, durch Fremddatenübernahme von Der Deutschen Bibliothek oder durch Eigenleistung. In Hinblick auf den anstehenden Umzug des Faches und der Bibliotheksbestände Informatik ins Gebäude H und der daraus folgenden notwendigen Aufteilung der Bestände unter dem Lokalzeichen 72 (Informatik und Linguistische Datenverarbeitung) wurden Monographien zum engeren Teilgebiet Linguistische Datenverarbeitung im Lesesaal systematisch aufgestellt, Monographien zum weiteren Teilgebiet Linguistik an den für diese Bestände (Lokalzeichen 20) zuständigen Kollegen weitergegeben.

Der Gesamtbestand der Fächer Informatik und Linguistische Datenverarbeitung umfasste Ende 2000 ca. 20.600 Bände, davon ca. 16.300 Monographien und ca. 4.300 Zeitschriftenbände.

 

7.11 Fachreferate Slavistik, Anglistik

Slavistik

Der Etat des Faches Slavistik umfasste im Berichtsjahr ca. 32.300 DM, davon allerdings ca. 3.500 DM Restguthaben aus dem Jahre 1999. Hinzu kamen wiederum Berufungsmittel in Höhe von fast 13.800 DM (einschl. Vorjahresübertrag) sowie rund 1.600 DM aus den erstmalig verteilten Säumnis- und Fernleihgebühren.

Die Anzahl der laufend gehaltenen Zeitschriften blieb im Berichtsjahr mit 87 Abonnements unverändert gegenüber 1999.

 

Anglistik

Das Fach Anglistik verfügte im Jahr 2000 über Büchermittel in Höhe von rund 84.000 DM (1999: ca. 78.000 DM), darunter mehr als 7.000 DM Restguthaben aus 1999. Zusätzlich standen neue Berufungsmittel in Höhe von 6.000 DM für die Amerikanistik sowie als übertragbare Guthaben aus dem Jahr 1999 ca. 7.000 DM zur Verfügung. Weitere 4.200 DM erbrachte der Anteil aus den Säumnis- und Fernleihgebühren.

Wegen der Preissteigerungen infolge des anhaltend hohen Dollarkurses wurden im Jahre 2000 sechs Zeitschriften abbestellt, so dass über den Etat Anglistik (einschl. der beim Fach Allgemeine Sprach- und Literaturwissenschaft aufgestellten Zeitschriften) noch 197 Abonnements gehalten werden.

Die Bearbeitung des Faches (Anglo-) Kanadistik, die bisher arbeitsteilig in den Fachreferaten (insbes. Fachreferat Romanistik/Allg. Sprach- und Literaturwissenschaft) erfolgte, wurde im zweiten Halbjahr 2000 mehr und mehr vom Fachreferat Anglistik übernommen, um dort ab 2001 ausschließlich zu verbleiben.

Vom Magazinbestand der Anglistik wurden weitere ca. 3.900 Bände maschinenlesbar erfasst. Die Rekatalogisierung der verbleibenden ca. 3.500 Bände (Signaturenbereich np 2500 - np 8000) wird voraussichtlich im Jahr 2001 abgeschlossen werden können.

 

7.12 Sinologie

Der Fachreferent arbeitete in diesem Jahr wieder in den Bereichen Medienauswahl, Bestelldatenerfassung sowie formale und inhaltliche Erschließung als „One Person Librarian“.

An dem im letzten Jahresbericht geschilderten geringen Transparenz- und Serviceniveau im chinesischen Medienmarkt hat sich trotz wachsender Online-Ressourcen ebenso wenig geändert wie in der Anzahl und Qualität der im Verbund erbrachten Vorleistungen für die formale und inhaltliche Erschließung des Medienbestandes. Der Fachreferent hat sich aber die Arbeit durch Übernahme von Fremddaten aus internationalen Internetkatalogen mittels selbst geschriebener Programme erleichtern können.

Die Sinologie verfügte Ende 2000 über 28.012 Monographien (1999: 27.851) und ca. 3.560 gebundene Zeitschriftenbände (1999: ca. 3400). Die Zahl der laufend bezogenen Zeitschriften lag bei 159 Titeln (davon 110 im Kauf bezogen). Im selben Jahr standen dem Fach DM 27.469 für Medienerwerbszwecke zur Verfügung (1999: DM 30.602). Davon wurden DM 14.443 für Monographien (1999: DM 12.732) und DM 13.998 (1999: DM 16.884) für Zeitschriften ausgegeben. Dies entspricht einem Medienzugang von 236 Bänden Monographien (1999: 224) und 159 Bänden Zeitschriften (1999: 162).

Der Fachreferent nahm vom 19. - 21. April am „Treffen Virtuelle Ostasienbibliotheken“ teil. Am 13. September war er zu einer Sitzung des MAB-Ausschusses in Der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main eingeladen, wo über seinen Antrag einer Aufnahme von Unicode in MAB2 positiv entschieden wurde.