1. Organisation, Personal

1.1 Organisation

In der Besetzung der Geschäftsstelle ergab sich zu Anfang des Jahres erneut eine Veränderung: Die Stelleninhaberin ließ sich Ende Februar zur Kreisverwaltung Trier-Saarburg versetzen. Im Sommer wurde dem organisatorisch durch eine Änderung des Geschäftsverteilungsplans Rechnung getragen: die Personalsachbearbeitung (Urlaub, Krankheit, Abwesenheit etc.) wurde dem Sekretariat, alle Haushaltsangelegenheiten der Rechnungsstelle übertragen. Statistikfragen sowie die Betreuung des Informationssystems Acta UB wurden von einer Mitarbeiterin des Gehobenen Bibliotheksdienstes übernommen.

1.2 Personal

Im Laufe des Jahres schieden 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Dienst der Bibliothek aus:

Frau Recht (28.02.), Herr Schwarz (28.02.), Herr Schulte (31.03.), Herr Hausknecht (31.03.), Herr PD Dr. Albrecht (31.03.) und Frau Krause (31.10.). Herr Schulte hatte der Bibliothek 28 Jahre lang als Leiter der Monographienerwerbung angehört und war in der Vergangenheit in hohem Maße für die Literaturbeschaffung verantwortlich. Herr Hausknecht hatte im Anschluss an seine Referendarzeit für 6 Monate die Vertretung von Frau Dr. Schwalbach während ihres Erziehungsurlaubs übernommen. Herr Dr. Albrecht hatte als Mitarbeiter auf einer von der DFG finanzierten Stelle die Erschließung des Nachlasses von Prof. Tenbruck durchgeführt. Frau Krause war seit 1980 als Direktionssekretärin tätig und feierte mit dem Eintritt in den Vorruhestand gleichzeitig ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. 

Im gleichen Zeitraum kehrten die folgenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder an die Bibliothek zurück bzw. traten ihren Dienst neu an:

Frau Mayer (02.01., Erziehungsurlaub), Frau Wessel (02.01., Erziehungsurlaub), Frau Wolter (01.05., Freistellung als Personalrat), Herr März (26.06., Neueinstellung), Frau Dr. Schwalbach (01.07., Erziehungsurlaub), Frau Brandner-Weiß (01.08., Neueinstellung), Herr Dr. Reinstein (01.10., DFG-Projekt).

Frau Bierwisch trat zum 01.04. die Nachfolge von Herrn Schulte als Leiterin der Monographienerwerbung an.

Der erstmals von der Bibliothek zu verantwortende Personalhaushalt, der insbesondere durch die zu erbringenden Einsparungsauflagen gekennzeichnet war, konnte so abgewickelt werden, dass nicht nur die Einsparauflage von rund DM 331.000 erbracht wurde, sondern auch ein gewisser Puffer für 2002 gebildet werden konnte. Dies war in erster Linie auf den Einsatz von studentischen Hilfskräften zurückzuführen, die im Rahmen der Mittelschöpfung aus Geldern bezahlt wurden, die durch kurzfristige kw-Vermerke nicht mehr mit Stammpersonal besetzt worden waren. Sollten diese Stellen tatsächlich wegfallen – wofür es nach wie vor keine eindeutige Aussage aus dem Fachministerium gibt –, dann entsteht ein bedrohlicher Engpass im Bereich der Öffnungszeiten und Benutzungsdienstleistungen. Auch die zentrale Rekatalogisierung würde in erheblichem Maße darunter leiden.

1.3 Ausbildung

Die Universitätsbibliothek betreute 2001 während unterschiedlicher Praktikums- und Aus­bildungszeiten insgesamt 8 Auszubildende und Interessenten der bibliothekarischen Berufe.

Zur Durchführung dieser Ausbildungsgänge wurde ein detaillierter Ausbildungsplan erstellt, danach folgte die Terminierung und inhaltliche Koordinierung des praxisbegleitenden Unterrichts. Die Ausbildung endete mit den Abschlussgesprächen und Beurteilungen.

In der Ausbildung zum Höheren Bibliotheksdienst beendete Herr Dr. Gernot Lorenz den ein Jahr dauernden praktischen Teil seiner Ausbildung und wurde im September an die Bibliotheksschule Frankfurt abgeordnet. Frau Christine Hörr begann im Höheren Bibliotheksdienst im Oktober mit dem einjährigen Praxisteil ihrer Ausbildung.

Im Gehobenen Dienst begannen Frau Silvia Lenz und Herr Frank Krollmann ihren 15 Monate dauernden Ausbildungsabschnitt.

Im Schülerpraktikum betreute die Bibliothek Anne Geißler, Lucas Hansen, Benjamin Meyer und Ruth Linden.

1.4 Fortbildung

Zahlreiche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nahmen an verschiedenen Fortbildungen teil. Insbesondere fanden aufgrund der 2002 anstehenden EDV-Lokalsystemumstellung zahlreiche Fortbildungen zum neuen Lokalsystem ALEPH 500 statt.

Die Tabelle 10.15 im Anhang gibt eine chronologische Übersicht über die stattgefundenen Fortbildungen und Dienstreisen.