2. Haushalt

2.1 Verfügbare Mittel

  (2000)
Gesamtetat UB Trier 3.703.391,53 (3.714.493)
Abzüglich Sachmittel, Einbandmittel etc.
verblieben für den Medieneinkauf:
3.132.890,56 (3.148.172)
 Hiervon ausgegeben: 2.710.359,00 (3.298.922)
Rest: 422.534,13 (-150.749)

In den Mitteln für Medieneinkauf sind sämtliche hierfür verfügbaren Gelder enthalten, inklusive der Ausgaben von Berufungsmitteln der Fächer, Zuschüsse verschiedenster Art, Überträge etc.

2.2 Ausgaben für ausgewählte Kaufarten

Zeitschriften 1.386.515,- (1.891.739,-)
Monographien (Bände) 819.969,- (884.200,-)
CD-ROM 84.099,-  (92.727,-)
Mikromaterialien 18.580,-    (26.754,-)

Die relativ große Differenz zwischen den Zeitschriftenausgaben der Jahre 2000 und 2001 lässt sich auf zwei Ursachen zurückführen: Zum einen fand bereits am Ende des Jahres 2000 eine Vorauszahlung auf Zeitschriftenrechnungen für das Jahr 2001 statt und zum anderen war der Rechnungsschluss im Jahre 2001 relativ früh, so dass einige Rechnungen erst im Jahre 2002 berücksichtigt werden können.

2.3 Mittel aus Berufungs- und Bleibeverhandlungen

Insgesamt:   185.729,- (193.669,-)
Ausgegeben: 103.640,- (139.324,-)
Davon entfielen auf: Pädagogik 6.752,-  
  Medienwissenschaft  7.824,-
Klassische Philologie 111,-
Romanistik 2.004,-
Anglistik 11.522,-
Slavistik 1.813,-
Japanologie   19.015,-
Geschichte u. Papyrologie 14.665,-
Kunstgeschichte 1.823,-
Ägyptologie 3.305,-
Politikwissenschaft  9.516,-
Betriebswirtschaft 282,-
Mathematik  4.224,-
Informatik   3.583,-
Rechtswissenschaft 9.537,-
Geographie  7.664,-

2.4 Fundraising

Im Zusammenhang mit relativ gesehen knapper werdenden Mitteln – d.h. konstante Etatzuweisung seitens der Universität bei stets steigenden Preisen insbesondere im Zeitschriftenbereich und Datenbanken – blieb Fundraising auch im Jahre 2001 ein wichtiger Bestandteil der Mittelbeschaffung.

Dem Fach Rechtswissenschaft wurden von der Fachschaft Jura DM 2000 gespendet. Der Vater eines Studierenden bezahlte zwei Zeitschriften für das Fach Betriebswirtschaftslehre im Wert von DM 294. Zusätzlich spendete ein Professor der Universität, der anonym bleiben möchte („Mr. 10%“), auf jede Spende an die Bibliothek zusätzlich 10% der gespendeten Summe zweckgebunden. Angeregt wurde der spendable Professor durch ähnliche Aktionen in den USA, wobei er natürlich auf zahlreiche Nachahmer hofft. Eine entsprechende Pressemitteilung der Bibliothek und Artikel im Unijournal und im Trierischen Volksfreund erzeugten eine bundesweite Nachfrage von überregionalen Presseorganen: DVZ, Unicum, Rhein-Neckar-Zeitung etc.

Gute Ideen auf diesem Gebiet müssen weiterhin gesucht und umgesetzt werden.