3. Gebäude und Einrichtungen

Die Probleme, die im Vorjahr bestanden, waren auch im Jahre 2001 dominierend: Die Aufgaben und Arbeiten in Zusammenhang mit der voranschreitenden Sanierung im Gebäudekomplex A/B sowie die unbefriedigende Lösung beim Neubelag der Brücke zwischen B und C.

Die Sanierung der Lesesäle im Gebäude A/B schritt weiter planmäßig voran: Die Ende 2000 begonnene Renovierung in A 2.OG wurde einschließlich der Rückverlagerung der dort originär aufgestellten Bücher Ende Mai 2001 abgeschlossen. Es folgte umgehend die Räumung des nächsten Abschnittes B 2. OG; diese Sanierungsmaßnahme konnte Ende September 2001 beendet werden. Danach begann mit der Räumung des Lesesaals B 1. OG der letzte Abschnitt der Sanierung des Bibliotheksteils in A/B. Dazu musste insbesondere der viel frequentierte Zugang mit seinem Kontrollschalter ebenso nach A 1.OG verlegt werden wie der räumlich und sachlich in der Nähe angesiedelte Rara-Leseraum. Beides gelang im Wesentlichen noch vor Beginn des WS 2001/02. Dass alle verlagerten Bücher während der gesamten Umzugszeit weiterhin im Freihandzugriff benutzbar waren, versteht sich von selbst.

Konnten bislang für die Dauer der Renovierung die einzelnen Bibliotheksteile vom Rest abgetrennt werden, ohne dass daraus wesentliche funktionale Einbußen resultierten (die entsprechenden Abschnitte konnten durch die verschließbaren Feuerschutztore von der restlichen Bibliothek abgetrennt werden), so war jetzt für den Lesesaalteil B 1.OG eine aufwendige Tunnelkonstruktion notwendig, denn durch ihn führt der Weg von der Bibliothekszentrale zu den übrigen Lesesälen in den Gebäuden A, B und C. Seine Scharnierfunktion innerhalb des Kontinuums musste unbedingt gewahrt werden, da sonst erhebliche Einbußen bei Öffnungstagen und Öffnungszeiten gedroht hätten.

Durch die Nutzung eines universitären Übungsraumes als Ausweichlager für die Dissertationen war der Universität ein Engpass für die Abhaltung von Veranstaltungen entstanden, dem die Bibliothek in der Form abzuhelfen versuchte, dass sie im Sommersemester 2001 die Gruppenräume A 103 und B 103 für Veranstaltungen zur Verfügung stellte. Die Lösung bewährte sich nicht, da das Problem der Mitnahme von Taschen und Überbekleidung zu den dort stattfindenden Veranstaltungen zum Teil zu erregten Diskussionen bei Ein- und Ausgangskontrolle führte. Daher wurde durch Auslagerung von Regalmaterial und Dubletten an den neuen Standort H Raum für die Unterbringung der Dissertationen geschaffen und der Übungsraum wieder zur Verfügung gestellt.

Im Laufe des Jahres begannen zudem die Planungen für die Renovierung der gesamten Bibliothekszentrale. In einer gemeinsamen Besprechung am 08.02.2001 hatten sich alle Beteiligten (Finanzministerium, Fachministerium, Bauverwaltung, Gewerbeaufsichtsamt, Hochschulleitung und Bibliothek) auf eine Sanierung beginnend im Laufe des Jahres 2002 geeinigt. Sie soll die Erneuerung der Dächer, Fassaden, Fenster, Fußböden, Decken, Beleuchtung und Energieversorgung umfassen. Dem voraufgegangen waren Schadstoffmessungen in der Raumluft, die zwar noch keine kritischen Ergebnisse erbrachten, es aber angeraten sein ließen, das Vorhaben nicht auf die lange Bank zu schieben. Die anschließend in die Wege geleiteten Überlegungen zur Ablaufplanung sehen einen Baubeginn im unmittelbaren Anschluss an die Beendigung Renovierung, diesmal unter Verwendung eines Teppichbodens. Bislang gibt es keine Beanstandungen.

Zu den kleineren Baumaßnahmen des Jahres gehörte der Einbau einer neuen Drehtür für den Lesesaal D (Psychologie) sowie die Schaffung eines „Ersatzschulungsraumes“ durch die Verdichtung der Aufstellung der Zettelkataloge. Er war notwendig geworden, weil der bisherige Schulungsraum durch die Einführung des ALEPH 500-Lokalsystems für die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingerichtet werden musste und eine Mehrfachnutzung des Raumes für alle Aufgaben (Mitarbeiterschulung, CIP-Pool und Einführungsveranstaltungen) technisch und organisatorisch nicht machbar war. Dass dabei Verschlechterungen (Lärm, Veränderung der Voreinstellung der Rechner durch Benutzer, schlechte Lichtverhältnisse) insbesondere für die Einführungsveranstaltungen in Kauf genommen werden mussten, war absehbar, ließ sich aber nicht vermeiden.

Schließlich konnten im September drei Videokameras an den Zugängen zum offenen Magazin installiert werden, die eine gewisse Raumkontrolle bieten. Ihrer Installation waren längere Diskussionen über die Notwendigkeit und Zulässigkeit vorausgegangen, nachdem sich eine Überwachung aus konkretem Anlass empfohlen hatte.

Angesichts des Baufortschritts beim Gebäude H am neuen Standort Petrisberg wurden zu Jahresende 2001 auch die Planungsüberlegungen für die Einrichtung der Bibliothek für die Fächer Geographie/Geowissenschaften und Mathematik wieder aufgenommen. der Sanierung von A/B im Frühjahr 2002 vor. Damit soll auch die Beseitigung der Baumängel verbunden sein, die die Feuerwehr anlässlich einer Begehung im alten Magazinteil konstatiert hatte.

Die kurzfristige Notlösung vom Jahresende 2000, den neu verlegten PVC-Boden auf der Brücke B-C mit Anti-Rutschmatten wenigstens halbwegs sicher begehbar zu machen, um die Sturzgefahr durch Glatteisbildung bzw. Nässefilm zu verhindern, musste recht lange beibehalten werden, da zunächst nicht geklärt werden konnte, wer diesen Missstand, der sich im Laufe des Sommers noch durch unfallträchtige Blasenbildung verschlimmerte, zu verantworten hatte. Im Oktober kam es dann endlich kurzfristig zu einer erneuten Renovierung, diesmal unter Verwendung eines Teppichbodens. Bislang gibt es keine Beanstandungen.
Zu den kleineren Baumaßnahmen des Jahres gehörte der Einbau einer neuen Drehtür für den Lesesaal D (Psychologie) sowie die Schaffung eines „Ersatzschulungsraumes“ durch die Verdichtung der Aufstellung der Zettelkataloge. Er war notwendig geworden, weil der bisherige Schulungsraum durch die Einführung des ALEPH 500-Lokalsystems für die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingerichtet werden musste und eine Mehrfachnutzung des Raumes für alle Aufgaben (Mitarbeiterschulung, CIP-Pool und Einführungsveranstaltungen) technisch und organisatorisch nicht machbar war. Dass dabei Verschlechterungen (Lärm, Veränderung der Voreinstellung der Rechner durch Benutzer, schlechte Lichtverhältnisse) insbesondere für die Einführungsveranstaltungen in Kauf genommen werden mussten, war absehbar, ließ sich aber nicht vermeiden.
Schließlich konnten im September drei Videokameras an den Zugängen zum offenen Magazin installiert werden, die eine gewisse Raumkontrolle bieten. Ihrer Installation waren längere Diskussionen über die Notwendigkeit und Zulässigkeit vorausgegangen, nachdem sich eine Überwachung aus konkretem Anlass empfohlen hatte.
Angesichts des Baufortschritts beim Gebäude H am neuen Standort Petrisberg wurden zu Jahresende 2001 auch die Planungsüberlegungen für die Einrichtung der Bibliothek für die Fächer Geographie/Geowissenschaften und Mathematik wieder aufgenommen.