3. Gebäude und Einrichtungen

Auch in diesem Jahr ist im Wesentlichen von den durchgeführten Bau- und Sanierungsarbeiten zu berichten, die sich auf drei Ebenen abspielten:

A/B

Im Mai konnte die Sanierung der Lesesäle A/B bis auf Restarbeiten im Gebäude B 1. OG abgeschlossen werden: Der jetzt noch ausstehende Austausch von Teilen des Teppichbodens erfolgt erst nach Abschluss der Sanierung der Bibliothekszentrale, da bis dahin diese Flächen in B als Ausweichplatz zur Verfügung stehen und somit einer erheblichen Umzugsbelastung ausgesetzt sind. Unbefriedigend und ungelöst ist allerdings weiterhin die mangelhafte Schallisolierung der Gruppenarbeitsräume, von wo aus jedes dort gesprochene Wort nach außen dringt.

In unmittelbarem Zusammenhang damit stand die Sanierung des Verbindungsganges zwischen Bibliothekszentrale und B 1. OG. Hier wurden Fußboden, Decke, Lüftung und Beleuchtung erneuert. Gleichzeitig wurde versucht, die seit längerem schadhaften Fenster der dortigen Büroräume zu dichten, damit nicht bei jedem Regensturm Wasser eindringt. Diese Maßnahmen benötigten allerdings erheblich mehr Zeit, als ursprünglich veranschlagt worden war.

Magazin

Eine routinemäßige Begehung des Magazins durch die Feuerwehr vor einiger Zeit ergab, dass die dort verbaute Deckenisolationsmasse dringend entfernt werden musste, da sie eine Brandlast darstellte. Diese Arbeiten waren immer wieder verschoben worden, konnten dann aber endlich im März beginnen. Dafür mussten die dort befindlichen Magazinbestände der Germanistik und der Anglistik vorübergehend ausgelagert werden. Dies vergrößerte die ohnehin sanierungsbedingte Unübersichtlichkeit der Bestände erneut und stellte eine erhebliche Beeinträchtigung für ihre Benutzbarkeit dar.

Die eigentlichen Arbeiten erfolgten zwar recht zügig, mehrere Mängel bei der Bauausführung ließen allerdings den Abschluss der Gesamtmaßnahme erst zum Oktober zu.

Erdgeschoss Bibliothekszentrale

In Vorbereitung auf den für das Frühjahr geplanten Beginn der Sanierungsarbeiten in der Bibliothekszentrale (vgl. Jahresbericht 2001) mit Start im Erdgeschoss rechts von der Eingangsdrehtür wurde mit großflächigen Räumungen begonnen: Die Bestände der rechtswissenschaftlichen Studienbibliothek wurden in den Lesesaal im 1. OG verbracht, die Zettelkataloge in B 1. OG aufgestellt und der Schulungsbereich in den PC-Raum neben dem großen CIP-Pool verlegt. Orts- und Fernleihe einschließlich des Zentralschalters konnten im August in den jetzt freien Bereich links vom Eingang der BZ verlegt werden. Die hierfür notwendige EDV-Infrastruktur war von der technischen Abteilung und der EDV-Abteilung der Bibliothek bereitgestellt worden. Zum September begann dann die Entkernung des geräumten Bereiches rechts der Drehtür, der vorher durch aufwändige Abtrennungen einschließlich eines Tunnels im Bereich der Eingangstür vom Rest der Bibliothek abgeschottet worden war.

Über die Neumöblierung ist bereits an anderer Stelle berichtet worden. Sie konnte kurz vor Jahresende durch die Installation eines zweiten Telefons in jedem Büro, in dem drei oder mehr Personen beschäftigt sind, ergänzt werden.

Erfreulich ist die Einrichtung eines Arbeitsplatzes für Sehbehinderte im Lesesaal B 2. OG (Raum B 206). Sie war möglich geworden durch das Engagement des Rechenzentrums, das die gesamte Ausstattung zur Verfügung stellte: Rechner, Tastatur mit Braille-Zeile, Scanner und Lautsprecher.

Unmittelbar zum Jahresende kam es aufgrund der extremen Wetterlage zu einer unhaltbaren Situation am Hauptausgangsschalter. Hier waren Temperaturen zu verzeichnen, die weit unter denen lagen, die für Arbeitsräume vorgeschrieben sind. In einer aufwändigen Aktion wurde der gesamte Schalter „eingehaust“ und mit einer provisorischen elektrischen Heizung versehen, um wieder akzeptable Arbeitsplatzbedingungen herzustellen. Die Situation wird jedoch von den dort Beschäftigten weiterhin als nicht optimal empfunden.